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Abenteuer Examen – Level 1

Ich werde Examen machen und mittlerweile ist das nicht nur eine vage Wahrscheinlichkeit irgendwo am Horizont, sondern rückt in greifbare Nähe. Aber wie macht man das eigentlich? So ein Examen?

Um mir diese Frage zu beantworten ging es Anfang Juni nach Düsseldorf. Von Hamburg bis Tübingen hatten sich noch acht weitere Studierende auf den Weg nach Düsseldorf gemacht, um dort mit unserem Ausbildungsdezernenten Prof. Bernd Wander und seiner Mitarbeiterin Ines von Krüchten das 5. Beratungsgespräch zu führen. Bei diesem, mittlerweile obligatorischen so genannten, Examenstag gibt es Infos aus erster Hand zum vielleicht wichtigsten Punkt des Theologie-Studiums abzuholen: der Ersten Theologischen Prüfung.

Die Erwartungen an dieses Treffen waren entsprechend hoch: Jede Menge Halbwissen kursiert unter den Studis zum Thema Examen. Verbindlich äußern kann und will sich offenbar niemand. Und doch studierenden wir alle mehr oder weniger zügig auf genau dieses Event hin.

Umso entspannender, dass die Tagung im landeskircheneigenen Hotel und Tagungszentrum “FFFZ” stattfand und die Atmosphäre unter uns Studis, aber auch zwischen Studis und Herrn Wander und Frau von Krüchten sehr locker war.

In einem ersten Block wurden wir chronologisch über den Ablauf des Examens informiert, von A wie Anmeldung bis Z wie Zeugnis. Dabei kam auch allgemeine Ernüchterung auf. Oder war es eher Erleichterung? Jedenfalls wurde wurde klar, dass man zur Meldung im Dezember 2016 bereits im Mai hätte anfangen müssen zu lernen. Im Normalfall liegen nämlich zwischen Examenstag und Meldung zum Examen doch rund 12 Monate.

In einem zweiten Block war Zeit für unsere Fragen, die sich vornehmlich um die die wissenschaftliche Hausarbeit und die möglichen Spezialthemen der mündlichen Prüfung drehten. Wie sich das für eine Behörde gehört, wurden wir am Ende noch mit allerhand Formularen und Belehrungen ausstaffiert.

Große Stärke des Tages war für mich die dialogische Form der Veranstaltung, dank der ich auch von den Fragen der anderen profitieren, Herrn Wander direkt und konkret auf benötigte Infos festlegen und mich in den Pausen und im Nachhinein mit alten Bekannten und möglichen Mit-Examinanten austauschen konnte.

Für das Abenteuer Examen fühle ich mich jetzt ausreichend vorbereitet!

Kategorie: Blog, Studium

von

Luca Bergfelder

Jahrgang 1992, Kindheit und Jugend im Kirchenkreis An Sieg und Rhein, Abitur 2011 an der CJD Christophorusschule Königswinter, danach einjähriger Freiwilligendienst in Jerusalem, 2012 bis 2014 Theologiestudium an der Uni Bonn, seit 2014 in Heidelberg, Zuständig für http://rheinland.interseth.de/, September 2015 bis März 2016 Interreligiöses Studienprogramm in Japan/Kyoto über die Evangelische Mission in Solidarität

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