Mit Segen ins Vikariat

Zweimal im Jahr beginnt ein neuer Vikariatskurs der Evangelischen Landeskirchen im Rheinland, in Westfalen, in Lippe und der Reformierten Kirche. Aus der EKiR sind es in diesem Jahr sieben Nachwuchtheologinnen und -theologen, die gerade ihre erste Theologische Prüfung abgelegt haben und mit einem Gottesdienst in der Gemarker Kirche in Wuppertal begrüßt wurden.

Praktikum und Mitarbeit am Meer

Die evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland bietet gemeinsam mit den Kirchengemeidnen vor Ot und den örtlichen Tourist-GmbHs jedes Jahr kirchliche Angebote am Urlaubsort an.

Auch 2018 erhalten Studierende wieder die Möglichkeit im Rahmen eines 3-12 wöchigen Praktikums erfharungen in diesem besonderen Arbeitsfeld zu sammeln. Qualifizierte Sozialpädagogen und -pädagoginnen sowie Pastorinnen und Pastoren begleiten die Arbeit und leiten zur Reflexion der eigenen Arbeit an.

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Anpacken

(Fortsetzung von Kirche Knäckebrot und Erkundungen)

Nach ersten Erkundungen wird es konkret. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim Auftaktwochende des ThinkTank2030 sollen sich Handlungsaufforderungen für die Kirche von morgen überlegen. „Wie ein Politiker, der sein Wahlprogramm konkretisiert“, so Dozent und Mediensoziologe Sebastian Pranz, der die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zusammen mit dem Grafiker Klaus Neuburg durch das Programm führt. Ein selbstgestaltetes Plakat soll dabei helfen, die Aufforderungen auf den Punkt zu bringen.

Welche Form für welchen Inhalt? Das ist die große Frage, mit der sich sodann alle konfrontiert sehen. Jeweils zu zweit brüten sie, bewaffnet mit dicken bunten Stiften, Pappen und Scheren über großen weißen Flipchart-Blättern auf der Suche nach ‚ihrem‘ Plakat. Sie überlegen, diskutieren, schreiben, zeichnen, verwerfen, verzweifeln, streichen durch, entwickeln neu.

Und endlich stehen die finalen Ideen. Zusammen mit Klaus Neuburg werden sie grafisch umgesetzt und in Plakatform gebracht. Ein XXL-Drucker macht es möglich. Das Ergebnis: kreative Plakate, stolze Teilnehmer und Teilnehmerinnen und viel Diskussionsstoff.

Eine schwarz-weiße Plakatserie spielt mit einem zu vermeidenden Negativ-Szenario. Die Headlines lauten etwa: “Homosexualität ist Sünde“ oder „Nur das Nötigste“ und alle haben den Untertitel „Ist das die Zukunft der Kirche?“ Eine emotionale Diskussion über den „Markenkern der Kirche“ beginnt, und führt Max Melzer dazu zu fragen, was die christliche Botschaft denn genau für die anderen sei. Dazu gibt es viele Antworten. Die von Vikar Tom Siller ist klar: „Wenn ich keine eschatologische Hoffnung mehr hätte, würde ich den Job nicht machen.“ Auf anderen Plakaten spielt der Ruf nach mehr Individualisierung eine große Rolle.

Einige Plakate haben ganz konkrete Einzelforderungen, wie die Abschaffung des § 39 (2) im Pfarrdienstgesetz der EKD. Auf dem Plakat ist der schwarz gedruckte Paragraph mit oranger Sprühfarbe durchkreuzt. Die darin vorgeschriebene Zugehörigkeit der Ehepartner von Pfarrern zur evangelischen bzw. christlichen Kirche, finden sie überholt. „Wir waren sehr empört und haben überlegt, zu kommunizieren: Das ist doch meine Sache!“, so Marcel Schmidt.

Für Katharina Aylin Müller dagegen ist der Verwaltungsüberbau als Zeit- und Geldfresser ein großes Thema, auf das sie mit ihrem Plakat durch ein rotes Stoppschild aufmerksam macht, auf dem „Verwaltung“ steht. Auch, wenn Andere darauf hinweisen, dass Verwaltung natürlich auch notwendig ist und hier viel Expertenwissen sitzt.

Kreativ-Arbeit
Kreativ-Arbeit
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Jetzt hängen sie also an der Wand, die Forderungen für die Kirche der Zukunft. Und nun? Was ist zu tun mit dem Wunsch nach mehr Lebens- und Menschennähe, nach einer Öffnung der Gotteshäuser, einer breiteren Zielgruppenansprache, einem neuen

Selbstverständnis? Umgesetzt werden können diese Zukunftsforderungen nur durch die, die die Kirche in 20 Jahren bestimmen. Durch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbst! Durch die großen Panoramafenster sieht man, wie sich die Dämmerung langsam über das Gelände der Raketenstation legt, viel Zeit bleibt auch dem Think-Tank nicht mehr. Nun  müssen die Wünsche dingfest gemacht werden. Um verbindlich festzuhalten, was jeder und jede Einzelne tun kann, greift Dozent Sebastian Pranz zu Post-It und Stift. Neben die konkreten Ideen werden die Namen derjenigen geklebt, die sich in den nächsten Monaten darum kümmern möchten. Alle melden sich. Johannes Schneider möchte sich weiter mit der Ökumene beschäftigen und damit, was die evangelische Kirche ausmacht. Lisa Bender meldet sich, um Beispiele für ungewöhnliche Gottesdienste und Gottesbegegnungen zu recherchieren. Max Niessner möchte ein Video-Blog-Format mit kurzen Texten und Clips dazu vorbereiten, wo Kirche in besonderem Rahmen außerhalb von Gotteshäusern arbeitet.

Für dieses Wochenende hat die Denkfabrik genug gearbeitet und ganz schön viel produziert. Aus den zunächst einander fremden Teilnehmern und Teilnehmerinnen ist eine Gruppe geworden, aus Ideen zu Spiritualität und kirchlicher Gemeinschaft Filme, aus Handlungsaufforderungen sind Plakate entstanden und jeder Einzelne nimmt ein Projekt zum Weiterführen mit nach Hause.

Meredith Voßloh, die für unsere rheinische Kirche in Neuss sagt im Rückblick: „Es hat alle motiviert, Gedanken zu haben, die konkreter sind als ‚Lass uns die Welt verbessern‘. Jetzt wissen wir auch wie!“

Was Maredith für sich als Aufgabe mitgenommen hat, davon erzählen wir in einigen Wochen.

Das volle Leben | ThinkTank2030

Wie steht es um die Zukunft der Kirche und wie sieht die Kirche der Zukunft aus? An welchen Orten wird Glauben sichtbar und wie gestaltet sich die Gemeinde der Zukunft? Welche Rolle spielt die Kirche in der Gesellschaft von Morgen und wie kann sie diejenigen erreichen, die am Rand stehen?

Diese und andere Fragen beschäftigen angehende Pfarrerinnen und Pfarrer bei der
Initiative „Think-Tank 2030“. Gemeinsam entwickeln sie Thesen, Fragen und kreative
Entwürfe zur Kirche von Morgen. Der Think-Tank 2030 ist eine Maßnahme der Kampagne
„Das volle Leben“, die gemeinsam mit der Zielgruppe weiterentwickelt werden soll.

In Zusammenarbeit mit der EKD-Kampagne Das volle Leben veröffentlichen wir nach und nach Berichte und Denkanstöße rund um die Kirche der Zukunft.

Erkundungen

(Fortsetzung von Kirche Knäckebrot)

Wer das Terrain „Zukunft Kirche“ erkunden will, muss sich auf den Weg machen. Beim ThinkTank2030 heißt das „Geo-Storming“, eine Wortneuschöpfung aus Geocaching und Brainstorming.

In Dreiergruppen wandern die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sechs Stationen ab. Faltblätter in Briefumschlägen geben den roten Faden vor, an dem sich die Gruppe entlanghangeln und orientieren kann. Die darin enthaltenen Aufgaben leiten zur stillen Erforschung der jeweiligen Orte und Artefakte an, sie ermöglichen mit Hilfe von Fragen Austausch und Diskussion und am Schluss gibt es jeweils eine Aufgabe, die die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selber kreativ werden lässt.

Die erste Station der Studentinnen Christiane Trumpp, Dörte Mohme und Sophia Dollan ist eine meterhohe, rostige Stahlkessel-Skulptur. Die drei gehen um den Kessel herum, ertasten die raue Oberfläche, stemmen sich dagegen und langsam entsteht so ein Austausch zu der Frage, wo die Kirche Anker und wo womöglich Ballast ist. „Für Beteiligte“, findet Christiane Trumpp, „kann Liturgie ein Anker sein und für Außenstehende ein Hindernis.“ Sophia betont, dass sie „die christlichen Werte nicht verändern möchte, die Form aber durchaus.“ Und Dörte führt mit ihrer darauf folgenden Frage: „Was sind christliche Werte überhaupt?“ direkt zu den Kernthemen des  Wochenendes.

An der nächsten Station sind Katharina Aylin Müller, Max Melzer und Matthias Engelhard in eine emotionale Diskussion verwickelt. Die Frage ist, ob die Kirche der Zukunft eher zentral oder dezentral organisiert sein wird und an welchen Orten sie wohl stattfinden wird. Dabei sitzt die Dreier-Gruppe vor dem so genannten Abraham Bau, der eher an eine riesige Skulptur erinnert als an ein Gebäude, das vor allem für Musiker und Komponisten gedacht ist.

Geo-Storming
Geo-Storming
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Mit Hilfe von Tablets und Minikameras sollen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an weiteren Stationen und Gebäuden selbst kleine Filme drehen: Ein persönliches Statement zur Zukunft der Spiritualität und eine eigene Vision von kirchlicher Gemeinschaft. Das bewegt Lisa Bender dazu, in dem Rundbau, in dem sie gerade steht, spontan vor die Kamera zu springen, symbolisch auf das offene Kuppeldach und die offenen seitlichen Eingänge zu zeigen. Passend zu der Liedzeile des ostdeutschen Liedermachers Gerhard Schöne: „Das Fenster zum Himmel die Türe zur Welt“. Denn die inspirierte die Gruppe um Lisa Bender, Julia Schmitt und Julia Reddig zu diesem kleinen Film über die „Zukunft der Spiritualität“. Der Wunsch nach einer Hinwendung zur Lebenswirklichkeit der Menschen ist ein Gedanke, der auch die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen bewegt und der sich durch das Wochenende zieht.

Abends werden dann die Ergebnisse des Tages präsentiert, die selbst gedrehten Filme gezeigt und es wird weiter diskutiert. Wirkungsvoll ist da vor allem die Verschlimmerungsfrage des Dozenten Michael Birgden, was man tun müsste, um das als negativ Empfundene zu verstärken, um die Kirche zu beerdigen. In der Gruppe hört man verzweifeltes Stöhnen und den Ausruf: „Jesus muss wieder kommen!“. Lacher. Aber so leicht lässt sich Birgden nicht abspeisen. Es folgen Zwischenrufe dazu, was die Zukunft der Kirche behindern könnte: „inhaltliche Beliebigkeit“, „fehlender Kontakt zu den Menschen“, „fehlendes Geld“, „zu wenig für Kinder und Jugendliche“, „noch mehr Verwaltungsstrukturen“, „den Sonntag als Werktag aufrufen“. Das wollen die jungen Denkerinnen und Denker alles nicht. So viel ist klar. Student Marcel Schmidt fasst nach einigem Ringen die Grundstimmung in der Gruppe so zusammen: „Eigentlich sind wir ja optimistisch“, schießt es aus ihm heraus, „es rappelt nur gerade und es ist gut, die Probleme anzuerkennen.“

So langsam kommt die Gruppe in Bewegung und die Gedanken fliegen. Und das ist schließlich das Ziel des Wochenendes, das ist „Think-Tank“!

Das volle Leben | ThinkTank2030

Wie steht es um die Zukunft der Kirche und wie sieht die Kirche der Zukunft aus? An welchen Orten wird Glauben sichtbar und wie gestaltet sich die Gemeinde der Zukunft? Welche Rolle spielt die Kirche in der Gesellschaft von Morgen und wie kann sie diejenigen erreichen, die am Rand stehen?

Diese und andere Fragen beschäftigen angehende Pfarrerinnen und Pfarrer bei der
Initiative „Think-Tank 2030“. Gemeinsam entwickeln sie Thesen, Fragen und kreative
Entwürfe zur Kirche von Morgen. Der Think-Tank 2030 ist eine Maßnahme der Kampagne
„Das volle Leben“, die gemeinsam mit der Zielgruppe weiterentwickelt werden soll.

In Zusammenarbeit mit der EKD-Kampagne Das volle Leben veröffentlichen wir nach und nach Berichte und Denkanstöße rund um die Kirche der Zukunft.

Kirche Knäckebrot

Sie sind weit gereist. Ein wenig geschafft, aber mit einem neugierigen Leuchten in den Augen kommen sie an. Achtzehn Schüler und Schülerinnen, Studenten und Studentinnen, Vikare und Vikarinnen aus vierzehn evangelischen Landeskirchen treffen sich für ein Wochenende in der Nähe von Neuss. Noch sind sie sich fremd, aber sie alle beschäftigt eine Frage: Wie sieht die Kirche der Zukunft aus? Wie muss sie aussehen, damit sie weiter relevant bleibt und die Menschen erreicht?

Um das zu diskutieren, haben sie sich auf der Raketenstation Hombroich versammelt, einem Ort der Transformation. Hier, wo in der Zeit des Kalten Krieges noch Abwehrraketen standen, befindet sich heute ein Ort für Kunst, ein riesiges Areal, bewachsen mit hohem Gras und wilden Apfelbäumen. Dazwischen steht schlichte Architektur aus rotem Ziegel, mit leeren Räumen, großen Fenstern und unverbautem Blick.

 

Genau der richtige Ort also für den „Think-Tank 2030“ zum Thema „Kirche der Zukunft“, der richtige Ort für eine kreative Denkfabrik. Denn innovatives Denken und Denken gegen den Strom ist dieses Wochenende erlaubt, ja sogar erwünscht. Dafür, dass das gelingt, sorgt ein interdisziplinäres Team, bestehend aus Michael Birgden, Diplom-Theologe und Chef der Agentur kerygma aus Köln, dem Mediensoziologen Dr. Sebastian Pranz, dem Art-Direktor Klaus Neuburg und der Redakteurin Sandra Kaufmann.

Schon als Vorbereitung auf den Think-Tank mussten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aktiv werden. Sie sollten sich überlegen, welchen Gegenstand sie für die Kirche in 50 Jahren in eine Zeitkapsel legen würden. Was also ist ihnen wertvoll, was soll der Kirche nicht verloren gehen? Auch das sind wichtige Fragen des Wochenendes, denn es soll nicht nur um Veränderung gehen, sondern auch um eine Bestandsaufnahme. Dazu werden alle mitgebrachten Gegenstände auf kleine Tische gestellt und von einem anderen Teilnehmer oder einer anderen Teilnehmerin kommentiert. Erst dann löst der- oder diejenige, der/die den Gegenstand mitgebracht hat auf, was er oder sie sich dabei gedacht hat. Dörte Mohme etwa hat Komposterde mitgebracht, „als Zeichen der Erdung und als Zeichen fürs Werden und Vergehen“. Sophia Dollan sieht in einem Ladekabel eine „Erinnerung daran, dass die Kirche Kraft geben kann, aber auch daran, dass sie den Anschluss nicht verlieren darf“ und Veronika Grüber würde einen kleinen Regenschirm in die Zeitkapsel legen, „als Symbol des Schutzes, da auch die Kirche ein Platz zum Ausruhen ist und ein schützendes Dach bietet“. Große Lacher gibt es bei dem mitgebrachten Knäckebrot, in der Assoziationsrunde spricht Max Niessner den Gedanken aus, „dass ja auch Kirche für viele etwas ist“, das man wie Knäckebrot „gerne für schlechte Zeiten aufbewahrt.“

Was hättest Du mitgebracht?
Schreibe einen Kommentar!

Das volle Leben | ThinkTank2030

Wie steht es um die Zukunft der Kirche und wie sieht die Kirche der Zukunft aus? An welchen Orten wird Glauben sichtbar und wie gestaltet sich die Gemeinde der Zukunft? Welche Rolle spielt die Kirche in der Gesellschaft von Morgen und wie kann sie diejenigen erreichen, die am Rand stehen?

Diese und andere Fragen beschäftigen angehende Pfarrerinnen und Pfarrer bei der
Initiative „Think-Tank 2030“. Gemeinsam entwickeln sie Thesen, Fragen und kreative
Entwürfe zur Kirche von Morgen. Der Think-Tank 2030 ist eine Maßnahme der Kampagne
„Das volle Leben“, die gemeinsam mit der Zielgruppe weiterentwickelt werden soll.

In Zusammenarbeit mit der EKD-Kampagne Das volle Leben veröffentlichen wir nach und nach Berichte und Denkanstöße rund um die Kirche der Zukunft.

Praktikumsstelle in Brüssel

Im Bereich der Arbeit mit Flüchtlingen bei CCME wird kurzfristig eine zweimonatige Praktikumsstelle in Brüssel angeboten. Die CCME schreibt über sich selbst:
The World Association for Christian Communication – Europe Region (WACC Europe) and the Churches’ Commission for Migrants in Europe (CCME) is engaged in this joint project to provide analysis and new communication tools to support information exchanges and advocacy for balanced media and public debate.  The project is supported by the Otto per Mille fund (OPM) of the Waldensian Church in Italy, established by the Waldensian Church Synod in 1993 exclusively to support welfare, social and cultural projects. Additional financial support is coming from the Evangelical Church in the Rhineland, Germany, and the Churches’ Commission for Migrants in Europe. Further Cooperation partners are the World Council of Churches and the Conference of European Churches.
Über das Praktikum heißt es:
A short-term internship is available to assist with Refugees Reporting, a project addressing communication rights and refugees in Europe, specifically through a media monitoring exercise being conducted in at least 8 countries. The location of the internship is flexible – the person can work remotely or be based in Brussels. The position should have a duration of at least two months and should start no later than mid-June 2017

Auf ins Vikariat

Elf neue Vikarinnen und Vikare haben zum 01. April 2017 ihren zweiten Ausbildungsabschnitt in der EKiR begonnen. Mit einem Begrüßungsgottesdienst in der Gemarker Kirche wurden Sie in Ihrem Dienst begrüßt. Auch wir sagen: Herzlich willkommen und Gottes Segen!

(mehr …)

Wer braucht (noch) einen (gnädigen) Gott?

Folgende Einladung hatten wir für Euch in der Post:

“Was Martin Luther im Kern bewegte, war die Frage nach Gott – nach einem gnädigen Gott. Die Gottesfrage bildet einen wesentlichen Impuls des reformatorischen Wirkens Luthers. Doch jede Epoche stellt ihre eigene Gottesfrage. Stand zur Zeit der Reformation der Mensch angesichts Gottes in Frage, so kehrte die Neuzeit und Moderne die Fragerichtung um: Wer ist Gott – angesichts des Menschen? Die Spät- bzw. Postmoderne relativiert diese neue Lesart weiter, insofern die Frage nach Gott nunmehr selbst fraglich, immer weniger plausibel, kaum mehr (lebens-)relevant erscheint. Widerstreitende Gottesvorstellungen werden auch in der Gegenwart deutlich. So hat Luthers Frage bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren. Für die Kirchen im Jahr 2017 stellt die Frage nach Gott eine besondere Herausforderung dar. Statt sie zu spalten, kann sie sie verbinden und eine ökumenische Basis der Verständigung und der Verantwortung für christliches Zeugnis in heutiger Zeit sein.”

Weitere Informationen

 

Schnupperstudium in Mainz

Aus Mainz haben wir die folgende Einladung für Euch bekommen:

Was heißt es eigentlich evangelische Theologie zu studieren?
Wie ist studieren in Mainz eigentlich? Wie viele Sprachen muss ich lernen?
Wo kann ich wohnen?
Interessierst du dich für das Studium der ev. Theologie und willst mal testen wie studieren so ist?

Dann melde dich jetzt zum Schnupperstudium an und lerne das Studium und die Uni aus erster Hand kennen. Vom 23.10. – 27.10.17 erlebst du eine Woche lang die Uni, nimmst an Vorlesungen und Seminaren teil und lernst den Campus und deine „zukünftigen“ Kommilitonen kennen.

Na Interesse?

Dann melde dich bis zum 29.09.17 unter fhorn@uni-mainz.de an.

Ihr habt Fragen zum Schnupperstudium, oder Probleme mit dem Termin?
Dann meldet euch bei uns unter: schnupperstudium.ev.theologie@uni-mainz.de
Jeder sollte die Möglichkeit haben das Studium kennenzulernen!
Wir freuen uns auf euch!

Für die Fakultät:
Prof. Dr. Friedrich W. Horn
Seminar für Neues Testament Evangelisch-Theologische Fakultät

Für die Studierendenschaft:
Leroy Pfannkuchen

Theologisches Studienjahr Rom

Das Centro Melantone in Rom bietet Studierenden der Evangelischen Theologie die Möglichkeit in Rom zu studieren:

“Als Teilnehmende des Studienprogramms vom Melanchthon Zentrum studieren Sie zwei Semester, d.h. 10 Monate in Rom (von September bis Juni ). In dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit in Rom römisch-katholische Theologie an päpstlichen Hochschulen und evangelische Theologie an der Waldenser Fakultät zu studieren. Rom ist unter anderem ein sehr geeigneter Standort für ökumenische Studien, Kirchengeschichte und christliche Archäologie. Als evangelische Studierende an den Hochschulen in Rom werden Sie darüber hinaus in den ökumenischen Dialog eintreten. Sie werden in einer Gruppe evangelischer Theologiestudierender unterschiedlicher Konfession und Nationalität ihre ökumenische Erfahrungen reflektieren.”

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Luca Bergfelder

Luca Bergfelder

Jahrgang 1992, Kindheit und Jugend im Kirchenkreis An Sieg und Rhein, Abitur 2011 an der CJD Christophorusschule Königswinter, danach einjähriger Freiwilligendienst in Jerusalem, 2012 bis 2014 Theologiestudium an der Uni Bonn, seit 2014 in Heidelberg, Zuständig für http://rheinland.interseth.de/, September 2015 bis März 2016 Interreligiöses Studienprogramm in Japan/Kyoto über die Evangelische Mission in Solidarität
http://kyotopilgrim.tumblr.com/

Anja Block

Anja Block

geboren und aufgewachsen in Wermelskirchen. Nach dem Abitur ging es für mich 2011 raus aus der Kleinstadt zum Theologiestudium nach Bonn mit dem Ziel „Kirchliches Examen“. Dort habe ich acht Semester studiert, bis für mich feststand, dass es mit dem Programm von Studium in Israel e.V. nach Jerusalem gehen soll. Von August 2015 bis Juli 2016 habe ich an der Hebräischen Universität studiert und setze nun mein Hauptstudium in Bonn fort.

Marina Brilmayer

Marina Brilmayer

Jahrgang 1988, geboren und aufgewachsen in Bonn, nach dem Abitur Freiwilliges Soziales Jahr u.a. in einer Kinderkurklinik, Studium der Evangelischen Theologie in Leipzig, Wuppertal, Göttingen und Mainz. Fan von Kirchentag, Transparenz, Struktur und Nachdenken. Seit April 2016 Vikarin in Koblenz-Pfaffendorf, d.h. interkonfessioneller Religionsunterricht an einer Berufsschule, Krankenhausseelsorge und taufen, beerdigen, trauen - halt der ganz normale Alltag einer Vikarin.

Jan Ehlert

Jan Ehlert

Jan Ehlert, 1985 geboren in Essen und dort im Herzen des Ruhrgebiets aufgewachsen. Studium der Evangelischen Theologie in Bonn und Wuppertal, war Vorsitzender beim Studierendenrat Evangelische Theologie sowie Portalleiter bei theologiestudierende.de, war Vikar in der Bonner Friedenskirchengemeinde und Vorsitzender der rheinischen Vikarsvertretung. Heute ist er Pfarrer in Troisdorf und im Landeskirchenamt zuständig für meine.ekir.de und allerhand rund um SocialMedia.

Saskia Held

Saskia Held

Saskia Held, Jahrgang 1996, ab 2016 Theologiestudentin in Bonn. Im letzten Jahr habe ich erfolgreich mein Abitur hinter mich gebracht. Seitdem habe ich einige Praktika in verschiedenen Redaktionen in den Bereichen Hörfunk und Printmedien gemacht. Seit kurzem habe ich das große Glück als freie Autorin für eine Zeitung schreiben zu dürfen, was mich meinem Traumberuf als Journalistin einen großen Schritt näher gebracht hat. Jetzt freue ich mich allerdings erstmal auf mein Studium der Theologie und auf die vielen großen und kleinen Herausforderungen, die es mit sich bringt.

Ines von Krüchten

Ines von Krüchten

Ines von Krüchten, Jahrgang 1967, Verwaltungsbeamtin, seit 1988 im Landeskirchenamt, tätig in verschiedenen Bereichen der Theologischen Ausbildung, der Theologischen Prüfungen und des Dienstrechts. Aktuelle Schwerpunkte: Erste und Zweite Theologische Prüfung, Theologiestudium und Vikariat.
http://www.ekir.de

Käthe Schmidt

Käthe Schmidt

studiert evangelische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/ Bethel und möchte Pfarrerin werden.

Friederike Lambrich

Friederike Lambrich

Friederike Lambrich, Jahrgang 1985, aufgewachsen in Linz am Rhein, Abitur in Bad Honnef, Theologiestudium in Heidelberg, Leipzig und Bonn. Vikariat 2012 bis 2014 in der Evangelischen Kirchengemeinde Lank (Meerbusch). Seit November 2014 Probedienst mit zwei halben Stellen: in der Emmaus-Gemeinde Willich und für die Kirchenkreise Aachen, Jülich, Gladbach-Neuss und Krefeld-Viersen Geschäftsführung/Projektleitung für drei gemeinsame Großveranstaltungen zum Reformationsjubiläum.

Judith Manderla

Judith Manderla

Jahrgang 1991. Aufgewachsen im kleinen Fleck der EKiR mitten in Hessen sowie im schönen Rheinland in der Nähe von Köln. Abitur 2011 am Erftgymnasium Bergheim, danach Studium der Evangelischen Theologie in Bonn, Wien und seit 2015 in Göttingen. Begeistert von (Kirchen-)Musik insbesondere in Form von Chören mit oder ohne Blechbläsern (aber lieber mit!). 2015 freiwilliges Diakoniepraktikum in einer Behindertenwerkstatt der Diakonie Bethel. Ab Herbst 2016 Examensvorbereitung.

Lynn Kristin Schroeter

Lynn Kristin Schroeter

Lynn Kristin Schroeter, Jahrgang 1992, geboren in Bonn, Abitur 2012 am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn, ab 2012 Studium der Evangelischen Theologie in Wuppertal, besonderes Interesse gilt der Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge und dem jüdisch-christlichen Dialog; einmonatiges Reisestipendium nach Israel im Jahr 2014, seit 2016 Studium der Evangelischen Theologie in Münster.

Bernd Wander

Bernd Wander

Bernd Wander, Jahrgang 1960, Studium der Theologie in Wuppertal und Heidelberg, Vikariat und Probedienst zwischen 1990 und 1997, 1992 Promotion, 1997 Habilitation, danach Lehrtätigkeiten an den Universitäten Duisburg und Frankfurt/Main, 2005 apl. Professor für Neutestamentliche Theologie in Heidelberg, ab 2001 im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland als Persönlicher Referent des Präses, seit 2009 Dezernent mit dem Schwerpunkt Erste Theologische Ausbildungsphase
http://www.ekir.de

Ehemalige Autoren

-bisher keine-