Kirchliche Begleitung

Die kirchliche Begleitung für Studierende Evangelische Religionslehre ist ein neues Arbeitsfeld in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).

Bisher war es dem Zufall überlassen, ob Studierende während des Studiums für ihre Fragen an die Institution Kirche und für die Entwicklung ihrer eigenen religiösen Identität Vertreter*innen der Evangelischen Kirche als Ansprechpartner*innen gefunden haben oder nicht. Oft waren die Formalitäten rund um die vorläufige Vokation zu Beginn des Referendariates der erste strukturierte Kontakt zur Kirche.

Nun gibt es an jedem Hochschulstandort Evangelische Religionslehre, jedes Semester verlässliche Angebot der kirchlichen Begleitung: Die Studierendenpfarrer*innen vor Ort an der Hochschule sind die kirchlichen Ansprechpartner*innen für Studierende der Evangelischen Religionslehre. Sie organisieren vielfältige Angebote mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen und stehen für persönliche Fragen und Themen zum Gespräch zur Verfügung. Sie laden in die Studierendengemeinden ein, weil dort “Kirche” in Gemeinschaft junger Erwachsener erlebt und mitgestaltet werden kann.

Die kirchliche Begleitung öffnet besondere Lernort:  Im geschützten Rahmen können hier Impulse zur Entwicklung einer eigenen Haltung zur späteren Berufsrolle als Religionslehrer*in reflektiert und mit eigenen biographischen Themen verbunden werden.

Die aktuellen Angebote, Workshops, Seminare, Exkusionen und andere Formate findest, Du hier im Menü unter Angebote vor Ort.

Wie ist die Kirchliche Begleitung organisiert?

Die Kirchliche Begleitung (Studierende Evangelische Religionslehre) in der EKiR orientiet sich an den EKD-Leitlinien zum Arbeitsfeld.

Kirchliche Begleitung vor Ort

Die kirchliche Begleitung findet mehrheitlich am Hochschulstandort statt. Die Angebote werden koordiniert und verantwortet von den Studierendenpfarrer*innen vor Ort. Bei der Planung und Durchführung der Angebote sind in der Regel Studierende beteiligt.
Über die Studierendengemeinde werden die Angebote durch geeignete Medien beworben und bekannt gemacht.
Häufig finden die Veranstaltungen der kirchlichen Begleitung in der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) statt.
Oftmals sind lokale oder regionale Kooperationspartner*innen in die Veranstaltungsangebote eingebunden, zum Beispiel Schulreferent*innen oder Bezirksbeauftragte des Kirchenkreises vor Ort, Religionslehrkräfte oder auch Angehörige des Instituts für Evangelische Theologie.
Die jeweiligen Institute für Evangelische Theologie begrüßen die Arbeit der kirchlichen Begleitung und unterstützen bei der Werbung für die Veranstaltungen vor Ort.

Fachstelle Kirchliche Begleitung

Die Fachstelle Kirchliche Begleitung (Sudierende Evangelische Religionslehre) in der Evangelsichen Kirche im Rheinland  (EKiR) gestaltet die Rahmenbedingungen für das Arbeitsfeld auf landeskirchlicher Ebene, unterstützt die Arbeit vor Ort und bietet überregionale Veranstaltungen an. Ihre Arbeit bezieht sich auf die sechs Hochschulstandorte, an denen Evangelische Religionslehre auf dem Gebiete der EKiR studiert werden kann: Duisburg-Essen, Wuppertal, Köln, Bonn, Koblenz und Saarbrücken.

Zu den Aufgaben der Fachstelle Kirchliche begleitung gehört es beispielsweise,

  • einmal im Semester ein überregionales Angebote für Studierende Evangelische Religonslehre aller sechs Hochschulstandorte auf dem Gebiet der EKiR anzubieten.
  • Studierenden exemplarisch Kontakt mit landeskirchlichen Bildungseinrichtungen zu ermöglichen, beispielsweise dem Pädagogisch-Theologischem Institut (PTI) in Bonn.
  • die Vernetzung von Studierenden und Akteuren im Arbeitsfeld zu unterstützen.
  • diese Website als Informations-, Kontakt- und Auskunftsplattform zu pflegen.

Die Fachstelle hat ihren Sitz in der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) Duisburg-Essen. Kontaktperson ist


Dr. Claudia Andrews
Universitätsstr. 19 (“die BRÜCKE”)
45141 Essen
claudia.andrews@ekir.de
Sprechzeiten nach Vereinbarung